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Monatsarchive: Juni 2024

Neurodivergenten-Gruppe in Datteln, dem Ostvest und angrenzenden Städten

Geschrieben am 20. Juni 2024 Von Daniel Toschke

Unterstützung für Autisten, ADHSler und weitere Neurodivergente

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ich plane, in Datteln, dem Ostvest und angrenzenden Städten eine neue Initiative zu starten: die Gründung von Gruppen für Neurodivergente und deren Angehörige. Diese Gruppen sollen als Anlaufstelle und Unterstützungsnetzwerk für Autisten, ADHSler und andere Neurodivergente dienen. Hier sind die geplanten Details:

Zielgruppen:

  • Selbstbetroffene: Menschen, die selbst von Autismus, ADHS oder anderen neurodivergenten Bedingungen betroffen sind.
  • Eltern und Angehörige: Familienmitglieder und Eltern mit Kindern, die Diagnosen haben oder den Verdacht auf eine neurodivergente Bedingung haben und Unterstützung und Austausch suchen.
  • Gruppen mit Verdacht: Treffen für Personen und Familien, die den Verdacht auf eine neurodivergente Bedingung haben und sich informieren und austauschen möchten.

Gruppenstruktur:

  • Autismus-Gruppe: Austausch und Unterstützung für Autisten.
  • ADHS-Gruppe: Spezielle Treffen für Personen mit ADHS.
  • Gruppe für Neurodivergente: Für diejenigen, die mit unterschiedlichen neurodivergenten Bedingungen leben.

Form und Organisation:
Ich bin noch dabei, die beste Organisationsform zu finden. Es könnte regelmäßige Treffen in geeigneten Räumlichkeiten geben, je nach den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer. Ideen und Vorschläge sind jederzeit willkommen!

Räumlichkeiten:
Die Auswahl der Räumlichkeiten steht noch nicht fest. Ich werde dazu in Kürze mehr Informationen bereitstellen. Ziel ist es, einen leicht zugänglichen und komfortablen Ort zu finden, der den Bedürfnissen der Gruppen entspricht.

Warum diese Initiative?
Neurodivergente Menschen und ihre Familien stehen oft vor einzigartigen Herausforderungen. Durch den Austausch mit Gleichgesinnten und Experten können wir ein starkes Netzwerk schaffen, das hilft, diese Herausforderungen zu meistern und ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse zu entwickeln.

Wie können Sie sich beteiligen?
Falls Sie selbst betroffen sind, Angehörige von Betroffenen kennen oder einfach nur Interesse an dem Thema haben, lade ich Sie herzlich ein, sich bei mir zu melden. Ihre Unterstützung und Teilnahme sind entscheidend, um diese Gruppen zum Erfolg zu führen.

Interessierte können mir gerne an die folgenden E-Mail-Adressen schreiben:

  • Für ADHS: adhs@toschke.de
  • Für Autismus: autismus@toschke.de
  • Für Neurodivergente: neurodivergent@toschke.de

Zukünftige Website:
Ich plane auch eine Seite, die ohne Bezug zur Politik ist. Sobald diese steht, werde ich hier davon ebenfalls berichten und einen Link einstellen.

Bleiben Sie dran für weitere Updates und konkrete Informationen zu den Treffen. Gemeinsam können wir eine starke Gemeinschaft aufbauen, die Verständnis und Unterstützung bietet.

Herzliche Grüße,

Daniel Toschke

Veröffentlicht unter Grünzeug, Inklusion, Vielfalt | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

Ein aufschlussreicher Tag für Inklusion: Bericht von der Fraktion der Grünen im LWL Westfalen

Geschrieben am 16. Juni 2024 Von Daniel Toschke

Gestern hatte ich die Gelegenheit, an einer Veranstaltung der Fraktion der Grünen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) teilzunehmen. Der Anlass war der Tag für Inklusion, ein Tag, der sich ganz dem Thema der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen widmete. Dieser Tag war nicht nur informativ, sondern auch inspirierend und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Der Tag im Überblick

Die Veranstaltung war sehr gut besucht, und es waren viele Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen anwesend. Diese Vielfalt trug wesentlich dazu bei, dass die Diskussionen und Workshops sehr lebendig und praxisnah gestaltet wurden. Es war beeindruckend zu sehen, wie engagiert und offen alle Teilnehmer waren.

Ein zentrales Fazit: „Nicht über uns, sondern mit uns“

Ein zentrales Fazit des Tages, das von allen Anwesenden geteilt wurde, lautete: „Nicht über uns, sondern mit uns.“ Diese Aussage betont die Notwendigkeit, Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Nur so können Lösungen gefunden werden, die wirklich den Bedürfnissen und Wünschen dieser Menschen entsprechen.

Workshops und Diskussionen

In verschiedenen Workshops wurden Themen wie Barrierefreiheit, inklusive Bildung und Arbeitsmarktintegration diskutiert. Besonders aufschlussreich waren die Erfahrungsberichte von Betroffenen, die ihre persönlichen Herausforderungen und Erfolge schilderten. Diese Berichte verdeutlichten, dass Inklusion nur gelingen kann, wenn sie als gemeinsamer Prozess verstanden wird, bei dem alle Beteiligten auf Augenhöhe miteinander kommunizieren.

Ein zentraler Gedanke, der in den Workshops oft hervorgehoben wurde, war, dass Inklusion erst dann wirklich gelungen ist, wenn sie kein Thema mehr ist und alle gleich behandelt werden. Dies bedeutet, dass die vollständige Akzeptanz und Einbindung von Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Bereichen des Lebens der Normalzustand sein muss.

Persönliche Begegnungen

Ich war nicht alleine dort, sondern in Begleitung eines guten Freundes, der ebenfalls Autist ist. Gemeinsam konnten wir viele interessante Gespräche führen und neue Perspektiven gewinnen. Besonders gefreut habe ich mich, Mo dort anzutreffen, für den ich im Dattelner Stadtrat nachgerückt bin. Es ist schön zu sehen, dass er unsere Interessen so engagiert vertritt. Ich schätze ihn sehr und bin froh, dass er sich mit solcher Hingabe für unsere gemeinsamen Anliegen einsetzt.

Besonders interessant fand ich auch das Gespräch mit Dennis Sonne, einem Mitglied des Landtags (MdL), den ich bereits 2006 in meiner ersten Behörde, dem BLB NRW, kennenlernen durfte. Damals war er Auszubildender und ich war Geselle sowie Jugend- und Auszubildendenvertreter (JAV) und habe die Interessen aller Auszubildenden vertreten. Schon damals hat er inklusiven Themen mit einem Rollstuhlparcours sichtbar gemacht und mich in Bezug auf Inklusion inspiriert. In dieser Behörde war mir das Thema Inklusion bereits bewusst, ohne zu wissen, dass ich selbst davon betroffen bin. Ich hatte dort schon mit einer hörbehinderten Person zu tun, die auf Gebärdensprache angewiesen war. Ebenfalls bin ich immer mit einem Kollegen mit Sehbeeinträchtigung zum Mittag gegangen. Diese frühen Erfahrungen haben mein Interesse schon damals an Inklusionsthemen geweckt. Es ist schön zu sehen, dass Dennis heute auch unsichtbare Themen wie Autismus mit einbezieht und sich dafür einsetzt.

Ebenfalls durfte ich die Sprecherin Nabiha Ghanem, Koordinatorin des Inklusionsgrün, kennenlernen. Ihr Engagement und ihre Perspektiven auf Inklusion waren äußerst bereichernd und haben den Tag noch wertvoller gemacht.

Auch MdB Corinna Rüffer war anwesend und hat immer wieder deutlich gemacht, dass eine Schule, die inklusiv ist, auch für Kinder ohne Beeinträchtigung einen sehr großen Mehrwert hat. Ihre Beiträge haben die Diskussionen bereichert und noch einmal die Bedeutung einer inklusiven Bildung für alle unterstrichen.

Herausforderungen für Menschen mit Beeinträchtigungen

Der Tag hat auch noch einmal verdeutlicht, dass Menschen mit Beeinträchtigungen oft besonders viel zu kämpfen haben. Es wurde klar, dass es viele Menschen gibt, die trotz großer Anstrengungen versuchen, ohne Hilfen auszukommen, obwohl sie diese dringend benötigen. Dieser Stolz und diese Selbstständigkeit sind bewundernswert, können aber auch dazu führen, dass notwendige Unterstützung nicht in Anspruch genommen wird. Hier müssen wir als Gesellschaft sensibilisiert werden und Strukturen schaffen, die es leichter machen, Hilfe anzunehmen, ohne dabei das Gefühl der Selbstbestimmung zu verlieren.

Sensibilisierung und Bildung

Für mich ist aus diesem Tag klar geworden, dass die allgemeine Gesellschaft mehr für die verschiedenen Beeinträchtigungen sensibilisiert werden muss, besonders in der Bildung. Diese Sensibilisierung sollte bereits in der frühesten Schulzeit beginnen. Kinder sollten von Anfang an lernen, dass Vielfalt normal ist und dass jeder Mensch, unabhängig von seinen Fähigkeiten, wertvolle Beiträge zur Gesellschaft leisten kann.

Kommunikation mit Menschen mit Behinderung

Auch die Kommunikation mit Menschen mit Behinderungen war ein zentrales Thema. Als Autist habe ich eine bestimmte Perspektive auf Kommunikation, und es war sehr aufschlussreich zu erfahren, dass auch Menschen mit Hörbeeinträchtigungen eine erhebliche Kommunikationsbarriere erleben. Diese Erkenntnis hat mich darüber nachdenken lassen, wie wichtig es wäre, Gebärdensprache als Fremdsprache in Schulen zu unterrichten. Eine solche Sprache wäre möglicherweise noch nützlicher als andere Fremdsprachen, da sie Barrieren abbauen und die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigungen erleichtern könnte.

Verwendung des Begriffs „Behinderung“ als Beleidigung

Es wurde auch von vielen Anwesenden wahrgenommen, dass das Wort „Behinderung“ wieder vermehrt als Beleidigung missbraucht wird. Dies ist ein besorgniserregender Trend, der nicht sein darf. Sprache prägt unser Denken und Handeln, und es ist entscheidend, respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Die Sensibilisierung der Gesellschaft für dieses Thema ist daher von großer Bedeutung.

Allgemeineinrichtungen statt Behinderteneinrichtungen

Ein weiteres wichtiges Erkenntnis des Tages ist, dass spezielle Behinderteneinrichtungen in jeglicher Form nicht notwendig sind, wenn die allgemeinen Einrichtungen für alle passend eingerichtet sind. Wenn Schulen, Arbeitsplätze und öffentliche Einrichtungen von vornherein barrierefrei und inklusiv gestaltet werden, dann profitieren alle davon. Eine inklusive Gesellschaft erfordert keine Sonderlösungen, sondern integrative Ansätze, die alle Menschen miteinbeziehen.

Der Weg nach vorne

Am Ende des Tages war klar: Es gibt noch viel zu tun, um eine wirklich inklusive Gesellschaft zu schaffen. Doch die Veranstaltung hat gezeigt, dass es viele engagierte Menschen gibt, die bereit sind, diesen Weg zu gehen. Es liegt nun an uns allen, die gewonnenen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen und weiterhin gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Mein persönliches Fazit

Der Tag für Inklusion bei der Fraktion der Grünen im LWL Westfalen war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung. Er hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, die Perspektiven von Menschen mit Beeinträchtigungen ernst zu nehmen und sie aktiv in alle Entscheidungsprozesse einzubinden. Ich bin überzeugt, dass wir nur so eine gerechte und inklusive Gesellschaft erreichen können.

Ich freue mich darauf, weiterhin meinen Beitrag zu leisten und gemeinsam mit vielen anderen engagierten Menschen an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

Veröffentlicht unter Grünzeug, Inklusion, Vielfalt |

Wählt mit Bedacht: Ein dringender Appell zur Europawahl

Geschrieben am 7. Juni 2024 Von Daniel Toschke

Ein Appell an alle Wählenden

Sonntag steht die Europawahl an, ein entscheidender Moment für die Zukunft unseres Kontinents. Gerade in diesen Zeiten, wo populistische Parteien wie die AfD zunehmend Stimmen gewinnen, sehe ich als engagierter Bürger und Kommunalpolitiker die dringende Notwendigkeit, an die Urnen zu gehen.

Die AfD propagiert einfache Lösungen für komplexe Probleme, doch ihre Politik ist oft geprägt von Spaltung und Ressentiments. Die Zukunft Europas darf nicht in die Hände von Parteien gelegt werden, die nicht an einem gemeinsamen und friedlichen Europa interessiert sind.

Die Geschichte zeigt, wie gefährlich eine geringe Wahlbeteiligung und fehlende Wachsamkeit für die Demokratie sein können. Ein eindringliches Beispiel dafür ist die NSDAP. Aus einer zunächst harmlosen Partei entwickelte sich eine kriminelle und mörderische Organisation. Nach ihrer Machtergreifung errichteten die Nationalsozialisten ein brutales Regime, das Menschenrechte mit Füßen trat. Ihr Euthanasie-Programm (Aktion T4) ermordete systematisch Menschen mit Behinderungen, und in den Konzentrationslagern wurden Millionen unschuldiger Menschen gefoltert und getötet. Diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit begannen, weil zu viele Menschen nicht rechtzeitig gegen sie aufgestanden sind und extremistische Parolen Glauben schenkten.

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt. Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Jede und jeder, der wählen geht, trägt dazu bei, extremistischen Parteien die Stirn zu bieten und unsere demokratischen Werte zu verteidigen.

Ich appelliere daher an alle Wählenden, die nach nachhaltigen und konstruktiven Lösungen suchen: Nutzt euer Wahlrecht und gebt morgen eure Stimme ab. Jede Stimme zählt und kann einen Unterschied machen. Lasst uns gemeinsam für ein vereintes, starkes und friedliches Europa eintreten.

Geht wählen, für unsere Zukunft und die unserer Kinder.

Daniel Toschke

Veröffentlicht unter Bürgergespräch, Grünzeug, Inklusion, Stadtrat, Vielfalt | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

Hier entsteht eine Seite für Neurodivergente im Ostvest und Umgebung

Geschrieben am 1. Juni 2024 Von supervisor

Herzlich willkommen

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar |

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