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Monatsarchive: April 2024

Zwei Wochen am Limit: Mein Kampf mit Überreizung und die Suche nach Ruhe

Geschrieben am 13. April 2024 Von Daniel Toschke

Die letzten zwei Wochen waren geprägt von intensiven Herausforderungen und emotionalen Hochs und Tiefs. Als Autist mit ADHS stehe ich oft vor der Herausforderung, mit einer Vielzahl von sensorischen Eindrücken zurechtzukommen, die meinen Alltag komplizierter machen können.

Erster Urlaubstag: Mein Urlaub begann mit einem Besuch beim Hausarzt, der unbeabsichtigt zu einer Quelle großer Belastung wurde. Seine Kommentare zu meinen Umgangsweisen mit Herausforderungen führten zu einem Overload, was zeigt, dass das Verständnis für Autismus und ADHS noch immer begrenzt ist.

Der darauffolgende Tag: Dieser Tag war extrem schwierig, vor allem aufgrund der durch den Hausarzt verursachten Reize. Trotz großen Kraftaufwandes gelang es mir nicht, wieder auf das Positive zu schwenken, und ich versuchte vehement, mich meinen Herausforderungen zu stellen, indem ich den Urlaub mit der Familie zu genießen suchte. Der Overload entwickelte sich zum Meltdown, der Tage andauerte.

Abschlussgespräch zur Diagnostik: Bei diesem wichtigen Termin wurden mir einige Aussichten auf Lösungen aufgezeigt, die ich zwar bereits im Blick hatte, die mir aber dort im Gegensatz zu den Erfahrungen mit meinem Hausarzt bestätigt wurden. Dies stärkte meine Hoffnung und meinen Ausblick, lernen zu können, mit meiner Einschränkung anders umzugehen.

Geburtstag meines Sohnes: Dieser Tag war ein besonderes Ereignis. Ich genoss die Zeit mit meiner Familie, auch wenn der Trubel und die vielen Eindrücke mich sehr forderten. Der nächste Tag bot eine dringend benötigte Pause, die mir half, mich zu stabilisieren und einen weiteren Meltdown zu verhindern.

Die folgende Woche: Die Arbeit begann wieder und startete normal, doch es gab keine ruhigen Tage. Die Belastung nahm zu, als ich an einem Ehrenamtsprojekt teilnahm, das mir sehr am Herzen liegt. Diese Tätigkeit war bereichernd, brachte jedoch ebenfalls viele Reize mit sich, die meine Energie stark beanspruchten. Selbst kleine Geräusche wurden im Laufe der Woche zu einer großen Herausforderung, und das allgemeine Familienleben war laut und intensiv.

Angesichts dieser Erfahrungen überlege ich, ob ein Wechsel zu einem neuen, autismusfreundlichen Hausarzt in Datteln sinnvoll wäre. Ein Arzt, der ein besseres Verständnis für Autismus hat, könnte besser auf meine Bedürfnisse eingehen. Ich freue mich über jegliche Tipps und Erfahrungsaustausche, die mir in dieser Suche weiterhelfen könnten.

Die letzten Wochen haben mich stark beansprucht, aber sie haben auch die Bedeutung von Ruhe und Selbstfürsorge in meinem Leben unterstrichen. Es ist wichtig, Grenzen zu setzen und Räume der Stille zu schaffen, in denen ich und auch andere, die ähnliche Herausforderungen erleben, auftanken können. In einer sich ergänzenden Gesellschaft hat jeder seine Stärken und Schwächen, und das anzuerkennen ist ein wichtiger Schritt nach vorne.

Veröffentlicht unter Inklusion, Vielfalt |

Welt-Parkinson-Tag 2024: Ein Aufruf zur Bewusstseinsbildung und Unterstützung

Geschrieben am 11. April 2024 Von Daniel Toschke

Am 11. April 2024, dem Welt-Parkinson-Tag, vereinen sich Menschen auf der ganzen Welt, um auf die Parkinson-Krankheit aufmerksam zu machen – eine neurodegenerative Erkrankung, die Millionen betrifft, aber immer noch von vielen Missverständnissen umgeben ist. Dieser Tag dient nicht nur dazu, unser Wissen zu erweitern, sondern auch die Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen zu stärken.

Was ist Parkinson?

Parkinson ist eine fortschreitende Störung des Nervensystems, die Bewegung beeinträchtigt und mit der Zeit verschlimmert. Charakterisiert durch Zittern, Steifheit und Bewegungsverlangsamung, kann Parkinson auch zu kognitiven und behavioralen Veränderungen führen. Diese Symptome entwickeln sich schleichend, oft unbemerkt von den Betroffenen, bis sie einen Punkt erreichen, an dem sie das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.

Die Bedeutung von Bewusstsein

Obwohl Parkinson weit verbreitet ist, bleibt die Krankheit oft ein Tabuthema. Viele Patienten erleben ihre Diagnose isoliert und ohne ausreichende Informationen. Durch Aufklärung und öffentliche Diskussionen kann der Welt-Parkinson-Tag helfen, ein Licht auf die Herausforderungen und Bedürfnisse von Parkinson-Patienten zu werfen. Es geht darum, eine Gemeinschaft zu schaffen, die sich durch Verständnis und aktive Unterstützung auszeichnet.

Forschung und Fortschritte

Forschung ist der Schlüssel zu einem besseren Verständnis von Parkinson und der Entwicklung neuer Therapien. Trotz bedeutender Fortschritte in der Behandlung bleibt die Suche nach einer Heilung zentral. Die Förderung der Forschung bedeutet auch, Hoffnung für die Zukunft zu geben. Investitionen in wissenschaftliche Studien und die Unterstützung von Forschungsinitiativen sind entscheidend, um den Weg für Innovationen zu ebnen.

Wie können wir helfen?

Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Ob durch Spenden an Forschungsorganisationen, Teilnahme an Aufklärungskampagnen oder einfach durch Gespräche mit Freunden und Familie über Parkinson – jede Aktion zählt. Ehrenamtliche Arbeit in lokalen Gemeinschaften und die Teilnahme an Veranstaltungen zum Welt-Parkinson-Tag können ebenfalls eine große Wirkung haben.

Aufruf zum Handeln

An diesem Welt-Parkinson-Tag laden wir Sie ein, sich zu informieren, mitzureden und zu unterstützen. Besuchen Sie Veranstaltungen, lesen Sie über die neuesten Forschungserkenntnisse und teilen Sie Ihr Wissen. Denn nur gemeinsam können wir den Kampf gegen Parkinson wirklich voranbringen und den Betroffenen eine Stimme geben.

Zusammenfassung

Der Welt-Parkinson-Tag 2024 ist mehr als nur ein Datum im Kalender. Es ist eine Gelegenheit, aktiv zu werden, sich zu engagieren und einen Unterschied im Leben der Menschen zu machen, die mit dieser herausfordernden Krankheit leben. Lassen Sie uns diesen Tag nutzen, um nicht nur Bewusstsein zu schaffen, sondern auch Hoffnung zu verbreiten und zu zeigen, dass niemand allein ist auf dem Weg durch Parkinson.

Veröffentlicht unter Grünzeug, Inklusion, Vielfalt | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

Welt Autismus Tag 2024: Ein persönlicher Meilenstein

Geschrieben am 2. April 2024 Von Daniel Toschke

Reflexionen nach meiner späten Autismus-Diagnose

Am heutigen Welt Autismus Tag, dem 2. April 2024, nehme ich mir einen Moment Zeit, um persönliche Gedanken und Reflexionen zu teilen. Dieser Tag steht für mich in einem besonderen Licht, denn es ist der erste seit meiner Autismus-Diagnose. Als Mitglied im Rat der Stadt Datteln und als jemand, der in vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Rollen tätig ist, hat diese Entdeckung über mich selbst mir neue Perspektiven eröffnet – sowohl auf die Herausforderungen als auch auf die Stärken, die mit Autismus einhergehen.

Ein neues Verständnis

Die späte Diagnose hat es mir ermöglicht, mein Leben und meine sozialen Interaktionen mit neuen Augen zu sehen. Sie brachte Licht in die Gründe für meine besondere Wahrnehmung von Situationen und meine einzigartigen Herausforderungen sowie Stärken. Dieses neue Selbstverständnis ist ein Schritt hin zu mehr Selbstakzeptanz und einem besseren Umgang mit meinen Eigenschaften.

Die Bedeutung des Welt Autismus Tages

Dieser Tag dient der Sensibilisierung für das Autismus-Spektrum und betont die Wichtigkeit von Akzeptanz und Inklusion von Menschen mit Autismus in jedem Lebensbereich. Für mich ist es auch ein Moment, die besonderen Talente und Fähigkeiten zu würdigen, die Menschen auf dem Spektrum in die Gesellschaft einbringen.

Ein Aufruf zu mehr Inklusion und Verständnis

Ich möchte diesen Tag nutzen, um auf die Bedeutung von Verständnis und Inklusion für Menschen mit Autismus und anderen neurodiversen Zuständen hinzuweisen. Es ist entscheidend, dass unsere Gesellschaft Strukturen entwickelt, die es jedem Einzelnen erlauben, sein volles Potenzial auszuschöpfen und sich anerkannt zu fühlen.

Meine Botschaft

Obwohl ich erst seit Kurzem von meiner Diagnose weiß, bin ich fest davon überzeugt, dass der Weg, der vor mir liegt, reich an Erkenntnissen und Wachstum sein wird. Ich ermutige jeden, den Welt Autismus Tag als Chance zu begreifen, sich zu informieren, Stereotype zu hinterfragen und nach Möglichkeiten zu suchen, wie wir gemeinsam an einer inklusiveren Gesellschaft arbeiten können.

Heute, am Welt Autismus Tag, stehe ich in Solidarität mit der autistischen Gemeinschaft. Ich träume von einer Welt, in der jeder, unabhängig von neurologischen Unterschieden, voll und ganz akzeptiert und wertgeschätzt wird.

Veröffentlicht unter Grünzeug, Inklusion, Stadtrat, Vielfalt |

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