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Archiv der Kategorie: Inklusion

Neurodivergenten-Gruppe in Datteln, dem Ostvest und angrenzenden Städten

Geschrieben am 20. Juni 2024 Von Daniel Toschke

Unterstützung für Autisten, ADHSler und weitere Neurodivergente

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ich plane, in Datteln, dem Ostvest und angrenzenden Städten eine neue Initiative zu starten: die Gründung von Gruppen für Neurodivergente und deren Angehörige. Diese Gruppen sollen als Anlaufstelle und Unterstützungsnetzwerk für Autisten, ADHSler und andere Neurodivergente dienen. Hier sind die geplanten Details:

Zielgruppen:

  • Selbstbetroffene: Menschen, die selbst von Autismus, ADHS oder anderen neurodivergenten Bedingungen betroffen sind.
  • Eltern und Angehörige: Familienmitglieder und Eltern mit Kindern, die Diagnosen haben oder den Verdacht auf eine neurodivergente Bedingung haben und Unterstützung und Austausch suchen.
  • Gruppen mit Verdacht: Treffen für Personen und Familien, die den Verdacht auf eine neurodivergente Bedingung haben und sich informieren und austauschen möchten.

Gruppenstruktur:

  • Autismus-Gruppe: Austausch und Unterstützung für Autisten.
  • ADHS-Gruppe: Spezielle Treffen für Personen mit ADHS.
  • Gruppe für Neurodivergente: Für diejenigen, die mit unterschiedlichen neurodivergenten Bedingungen leben.

Form und Organisation:
Ich bin noch dabei, die beste Organisationsform zu finden. Es könnte regelmäßige Treffen in geeigneten Räumlichkeiten geben, je nach den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer. Ideen und Vorschläge sind jederzeit willkommen!

Räumlichkeiten:
Die Auswahl der Räumlichkeiten steht noch nicht fest. Ich werde dazu in Kürze mehr Informationen bereitstellen. Ziel ist es, einen leicht zugänglichen und komfortablen Ort zu finden, der den Bedürfnissen der Gruppen entspricht.

Warum diese Initiative?
Neurodivergente Menschen und ihre Familien stehen oft vor einzigartigen Herausforderungen. Durch den Austausch mit Gleichgesinnten und Experten können wir ein starkes Netzwerk schaffen, das hilft, diese Herausforderungen zu meistern und ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse zu entwickeln.

Wie können Sie sich beteiligen?
Falls Sie selbst betroffen sind, Angehörige von Betroffenen kennen oder einfach nur Interesse an dem Thema haben, lade ich Sie herzlich ein, sich bei mir zu melden. Ihre Unterstützung und Teilnahme sind entscheidend, um diese Gruppen zum Erfolg zu führen.

Interessierte können mir gerne an die folgenden E-Mail-Adressen schreiben:

  • Für ADHS: adhs@toschke.de
  • Für Autismus: autismus@toschke.de
  • Für Neurodivergente: neurodivergent@toschke.de

Zukünftige Website:
Ich plane auch eine Seite, die ohne Bezug zur Politik ist. Sobald diese steht, werde ich hier davon ebenfalls berichten und einen Link einstellen.

Bleiben Sie dran für weitere Updates und konkrete Informationen zu den Treffen. Gemeinsam können wir eine starke Gemeinschaft aufbauen, die Verständnis und Unterstützung bietet.

Herzliche Grüße,

Daniel Toschke

Veröffentlicht unter Grünzeug, Inklusion, Vielfalt | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

Ein aufschlussreicher Tag für Inklusion: Bericht von der Fraktion der Grünen im LWL Westfalen

Geschrieben am 16. Juni 2024 Von Daniel Toschke

Gestern hatte ich die Gelegenheit, an einer Veranstaltung der Fraktion der Grünen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) teilzunehmen. Der Anlass war der Tag für Inklusion, ein Tag, der sich ganz dem Thema der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen widmete. Dieser Tag war nicht nur informativ, sondern auch inspirierend und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Der Tag im Überblick

Die Veranstaltung war sehr gut besucht, und es waren viele Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen anwesend. Diese Vielfalt trug wesentlich dazu bei, dass die Diskussionen und Workshops sehr lebendig und praxisnah gestaltet wurden. Es war beeindruckend zu sehen, wie engagiert und offen alle Teilnehmer waren.

Ein zentrales Fazit: „Nicht über uns, sondern mit uns“

Ein zentrales Fazit des Tages, das von allen Anwesenden geteilt wurde, lautete: „Nicht über uns, sondern mit uns.“ Diese Aussage betont die Notwendigkeit, Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Nur so können Lösungen gefunden werden, die wirklich den Bedürfnissen und Wünschen dieser Menschen entsprechen.

Workshops und Diskussionen

In verschiedenen Workshops wurden Themen wie Barrierefreiheit, inklusive Bildung und Arbeitsmarktintegration diskutiert. Besonders aufschlussreich waren die Erfahrungsberichte von Betroffenen, die ihre persönlichen Herausforderungen und Erfolge schilderten. Diese Berichte verdeutlichten, dass Inklusion nur gelingen kann, wenn sie als gemeinsamer Prozess verstanden wird, bei dem alle Beteiligten auf Augenhöhe miteinander kommunizieren.

Ein zentraler Gedanke, der in den Workshops oft hervorgehoben wurde, war, dass Inklusion erst dann wirklich gelungen ist, wenn sie kein Thema mehr ist und alle gleich behandelt werden. Dies bedeutet, dass die vollständige Akzeptanz und Einbindung von Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Bereichen des Lebens der Normalzustand sein muss.

Persönliche Begegnungen

Ich war nicht alleine dort, sondern in Begleitung eines guten Freundes, der ebenfalls Autist ist. Gemeinsam konnten wir viele interessante Gespräche führen und neue Perspektiven gewinnen. Besonders gefreut habe ich mich, Mo dort anzutreffen, für den ich im Dattelner Stadtrat nachgerückt bin. Es ist schön zu sehen, dass er unsere Interessen so engagiert vertritt. Ich schätze ihn sehr und bin froh, dass er sich mit solcher Hingabe für unsere gemeinsamen Anliegen einsetzt.

Besonders interessant fand ich auch das Gespräch mit Dennis Sonne, einem Mitglied des Landtags (MdL), den ich bereits 2006 in meiner ersten Behörde, dem BLB NRW, kennenlernen durfte. Damals war er Auszubildender und ich war Geselle sowie Jugend- und Auszubildendenvertreter (JAV) und habe die Interessen aller Auszubildenden vertreten. Schon damals hat er inklusiven Themen mit einem Rollstuhlparcours sichtbar gemacht und mich in Bezug auf Inklusion inspiriert. In dieser Behörde war mir das Thema Inklusion bereits bewusst, ohne zu wissen, dass ich selbst davon betroffen bin. Ich hatte dort schon mit einer hörbehinderten Person zu tun, die auf Gebärdensprache angewiesen war. Ebenfalls bin ich immer mit einem Kollegen mit Sehbeeinträchtigung zum Mittag gegangen. Diese frühen Erfahrungen haben mein Interesse schon damals an Inklusionsthemen geweckt. Es ist schön zu sehen, dass Dennis heute auch unsichtbare Themen wie Autismus mit einbezieht und sich dafür einsetzt.

Ebenfalls durfte ich die Sprecherin Nabiha Ghanem, Koordinatorin des Inklusionsgrün, kennenlernen. Ihr Engagement und ihre Perspektiven auf Inklusion waren äußerst bereichernd und haben den Tag noch wertvoller gemacht.

Auch MdB Corinna Rüffer war anwesend und hat immer wieder deutlich gemacht, dass eine Schule, die inklusiv ist, auch für Kinder ohne Beeinträchtigung einen sehr großen Mehrwert hat. Ihre Beiträge haben die Diskussionen bereichert und noch einmal die Bedeutung einer inklusiven Bildung für alle unterstrichen.

Herausforderungen für Menschen mit Beeinträchtigungen

Der Tag hat auch noch einmal verdeutlicht, dass Menschen mit Beeinträchtigungen oft besonders viel zu kämpfen haben. Es wurde klar, dass es viele Menschen gibt, die trotz großer Anstrengungen versuchen, ohne Hilfen auszukommen, obwohl sie diese dringend benötigen. Dieser Stolz und diese Selbstständigkeit sind bewundernswert, können aber auch dazu führen, dass notwendige Unterstützung nicht in Anspruch genommen wird. Hier müssen wir als Gesellschaft sensibilisiert werden und Strukturen schaffen, die es leichter machen, Hilfe anzunehmen, ohne dabei das Gefühl der Selbstbestimmung zu verlieren.

Sensibilisierung und Bildung

Für mich ist aus diesem Tag klar geworden, dass die allgemeine Gesellschaft mehr für die verschiedenen Beeinträchtigungen sensibilisiert werden muss, besonders in der Bildung. Diese Sensibilisierung sollte bereits in der frühesten Schulzeit beginnen. Kinder sollten von Anfang an lernen, dass Vielfalt normal ist und dass jeder Mensch, unabhängig von seinen Fähigkeiten, wertvolle Beiträge zur Gesellschaft leisten kann.

Kommunikation mit Menschen mit Behinderung

Auch die Kommunikation mit Menschen mit Behinderungen war ein zentrales Thema. Als Autist habe ich eine bestimmte Perspektive auf Kommunikation, und es war sehr aufschlussreich zu erfahren, dass auch Menschen mit Hörbeeinträchtigungen eine erhebliche Kommunikationsbarriere erleben. Diese Erkenntnis hat mich darüber nachdenken lassen, wie wichtig es wäre, Gebärdensprache als Fremdsprache in Schulen zu unterrichten. Eine solche Sprache wäre möglicherweise noch nützlicher als andere Fremdsprachen, da sie Barrieren abbauen und die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigungen erleichtern könnte.

Verwendung des Begriffs „Behinderung“ als Beleidigung

Es wurde auch von vielen Anwesenden wahrgenommen, dass das Wort „Behinderung“ wieder vermehrt als Beleidigung missbraucht wird. Dies ist ein besorgniserregender Trend, der nicht sein darf. Sprache prägt unser Denken und Handeln, und es ist entscheidend, respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Die Sensibilisierung der Gesellschaft für dieses Thema ist daher von großer Bedeutung.

Allgemeineinrichtungen statt Behinderteneinrichtungen

Ein weiteres wichtiges Erkenntnis des Tages ist, dass spezielle Behinderteneinrichtungen in jeglicher Form nicht notwendig sind, wenn die allgemeinen Einrichtungen für alle passend eingerichtet sind. Wenn Schulen, Arbeitsplätze und öffentliche Einrichtungen von vornherein barrierefrei und inklusiv gestaltet werden, dann profitieren alle davon. Eine inklusive Gesellschaft erfordert keine Sonderlösungen, sondern integrative Ansätze, die alle Menschen miteinbeziehen.

Der Weg nach vorne

Am Ende des Tages war klar: Es gibt noch viel zu tun, um eine wirklich inklusive Gesellschaft zu schaffen. Doch die Veranstaltung hat gezeigt, dass es viele engagierte Menschen gibt, die bereit sind, diesen Weg zu gehen. Es liegt nun an uns allen, die gewonnenen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen und weiterhin gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Mein persönliches Fazit

Der Tag für Inklusion bei der Fraktion der Grünen im LWL Westfalen war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung. Er hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, die Perspektiven von Menschen mit Beeinträchtigungen ernst zu nehmen und sie aktiv in alle Entscheidungsprozesse einzubinden. Ich bin überzeugt, dass wir nur so eine gerechte und inklusive Gesellschaft erreichen können.

Ich freue mich darauf, weiterhin meinen Beitrag zu leisten und gemeinsam mit vielen anderen engagierten Menschen an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

Veröffentlicht unter Grünzeug, Inklusion, Vielfalt |

Wählt mit Bedacht: Ein dringender Appell zur Europawahl

Geschrieben am 7. Juni 2024 Von Daniel Toschke

Ein Appell an alle Wählenden

Sonntag steht die Europawahl an, ein entscheidender Moment für die Zukunft unseres Kontinents. Gerade in diesen Zeiten, wo populistische Parteien wie die AfD zunehmend Stimmen gewinnen, sehe ich als engagierter Bürger und Kommunalpolitiker die dringende Notwendigkeit, an die Urnen zu gehen.

Die AfD propagiert einfache Lösungen für komplexe Probleme, doch ihre Politik ist oft geprägt von Spaltung und Ressentiments. Die Zukunft Europas darf nicht in die Hände von Parteien gelegt werden, die nicht an einem gemeinsamen und friedlichen Europa interessiert sind.

Die Geschichte zeigt, wie gefährlich eine geringe Wahlbeteiligung und fehlende Wachsamkeit für die Demokratie sein können. Ein eindringliches Beispiel dafür ist die NSDAP. Aus einer zunächst harmlosen Partei entwickelte sich eine kriminelle und mörderische Organisation. Nach ihrer Machtergreifung errichteten die Nationalsozialisten ein brutales Regime, das Menschenrechte mit Füßen trat. Ihr Euthanasie-Programm (Aktion T4) ermordete systematisch Menschen mit Behinderungen, und in den Konzentrationslagern wurden Millionen unschuldiger Menschen gefoltert und getötet. Diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit begannen, weil zu viele Menschen nicht rechtzeitig gegen sie aufgestanden sind und extremistische Parolen Glauben schenkten.

Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Geschichte wiederholt. Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Jede und jeder, der wählen geht, trägt dazu bei, extremistischen Parteien die Stirn zu bieten und unsere demokratischen Werte zu verteidigen.

Ich appelliere daher an alle Wählenden, die nach nachhaltigen und konstruktiven Lösungen suchen: Nutzt euer Wahlrecht und gebt morgen eure Stimme ab. Jede Stimme zählt und kann einen Unterschied machen. Lasst uns gemeinsam für ein vereintes, starkes und friedliches Europa eintreten.

Geht wählen, für unsere Zukunft und die unserer Kinder.

Daniel Toschke

Veröffentlicht unter Bürgergespräch, Grünzeug, Inklusion, Stadtrat, Vielfalt | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

Neurodivers & Neurodivergent: Was ist das, und wo ist der Unterschied?

Geschrieben am 13. Mai 2024 Von Daniel Toschke

Ein umfassender Blick auf Neurodiversität

Die Begriffe Neurotypisch, Neurodivers und Neurodivergent sind Schlüsselkonzepte, um die Vielfalt in der neurologischen Entwicklung und Funktionsweise von Menschen zu verstehen. Doch oft sind die Informationen darüber nicht einheitlich, was zu Verwirrung führen kann.

Was bedeutet Neurodivers?

Neurodivers umfasst das gesamte Spektrum neurologischer Variationen, einschließlich der neurotypischen und neurodivergenten Entwicklungswege. Der Begriff reflektiert die Vielfalt und Variabilität in der Art und Weise, wie Menschen denken, fühlen und die Welt wahrnehmen.

Neurotypisch – Das gängige neurologische Muster

Neurotypisch bezeichnet Personen, deren neurologische Entwicklung und Funktionsweise dem durchschnittlichen, häufigsten Muster folgen. Diese Gruppe bildet die Mehrheit und wird oft als Referenzpunkt für neurologische „Normalität“ verwendet. Menschen, die als neurotypisch gelten, weisen typische sprachliche, soziale und kognitive Fähigkeiten auf, die mit den allgemeinen gesellschaftlichen Erwartungen übereinstimmen.

Neurodivergent – Eine spezifische Unterscheidung

Der Ausdruck „neurodivergent“ wird speziell verwendet, um Personen zu beschreiben, deren neurologische Muster deutlich von der neurotypischen Norm abweichen. Dies umfasst Menschen mit Diagnosen wie ADHS, Autismus, Legasthenie und Dyskalkulie, deren neurologische Besonderheiten sie außerhalb des üblichen Rahmens platzieren.

Ein neues Verständnis von Autismus und ADHS

Nach einer späten Diagnose von ADHS und Autismus in meinem eigenen Leben wurde mir klar, dass diese nicht als Störungen oder Syndrome bezeichnet werden sollten. Vielmehr sind sie alternative neurologische Konfigurationen, die eine unterschiedliche Art und Weise darstellen, die Welt zu erleben und zu interpretieren.

Der Nutzen der Begriffe

Diese terminologischen Unterscheidungen bieten die Möglichkeit, kognitive und neurologische Unterschiede nicht als Defizite, sondern als Teil der menschlichen Diversität zu verstehen. Sie ermöglichen es uns, das Potenzial und die Einzigartigkeit jedes Einzelnen zu schätzen.

Überwindung von Stereotypen

Das Spektrum zwischen Neurotypisch und Neurodivergent ist weit und vielfältig. Viele Menschen zeigen Merkmale beider Kategorien in verschiedenen Aspekten ihres Lebens. Es ist entscheidend, stereotype Darstellungen, die oft in den Medien verbreitet werden, zu hinterfragen und stattdessen ein realistischeres Bild der neurologischen Vielfalt zu fördern.

Anpassung der Arbeitsweise

Aktuell arbeite ich daran, meine Arbeitsweise stetig zu verbessern und besser auf meine neurologischen Besonderheiten abzustimmen. Die Erkenntnisse aus meinen Diagnosen helfen mir, mich selbst besser zu verstehen und effektiver zu arbeiten. Dieser Prozess des Lernens und Anpassens ist ein kontinuierlicher Weg, der nicht nur Herausforderungen, sondern auch viele Chancen bietet.

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„Ein Zeichen der Dankbarkeit: Ein autistisches Stadtratsmitglied setzt sich für eine neurodiverse Gemeinschaft ein“

Geschrieben am 8. Mai 2024 Von Daniel Toschke

Als ich in den Stadtrat einzog, wusste ich noch nichts von meinem Autismus. Doch meine Eigenarten, die mich ausmachen, waren schon immer Teil meiner Persönlichkeit. Heute möchte ich mich besonders bei denen bedanken, die mich auf meinem Weg unterstützt und so akzeptiert haben, wie ich bin.

Ein besonderer Dank geht an die SPD, die mich als Grünen wertefrei auf die Fahrt zum Patenboot der Stadt Datteln nach Kiel mitgenommen hat. Es war eine herzerwärmende Geste, die mir das Gefühl gegeben hat, in der politischen Arbeit trotz parteilicher Unterschiede willkommen zu sein. Aber auch die Mitglieder der CDU, BSW und Die Partei verdienen meinen Dank. Sie haben ein Auge auf mich geworfen und mich auf dieser Reise begleitet. Es hat mir Sicherheit gegeben, mit anderen mir bekannten und von mir geschätzten Stadtratsmitgliedern dort zu sein.

Als Autist geben mir Routinen und vertraute Personen die notwendige Sicherheit, um mich frei bewegen zu können und unerwartete Situationen zu vermeiden. Daher war es für mich besonders wichtig, die Unterstützung und Fürsorge meiner Kollegen zu haben. Ich bin zwar ein kleines Licht im Stadtrat, doch es sind diese Verbindungen, die es ermöglichen, im Team Großes zu erreichen.

Besonders hervorheben möchte ich Rosemarie Schlosser von der Stadt Datteln, die uns begleitet und sich liebevoll um uns gekümmert hat. Ihre Hingabe und Fürsorge haben mich tief beeindruckt, und ich schätze sie sehr.

Ebenfalls beeindruckt hat mich die Besatzung des Patenbootes, die stets ein offenes Ohr hatte und mir mit ihrer Fürsorge ein Gefühl von Akzeptanz und Wertschätzung vermittelte. Die Crew hat mir nicht nur ein Beispiel für Teamgeist und Gemeinschaft gegeben, sondern auch gezeigt, wie wichtig es ist, jeden Einzelnen in seiner Einzigartigkeit zu respektieren.

Die dunkle Vergangenheit der „Euthanasie“-Programme

Die grausamen „Euthanasie“-Programme der Nazis zielten darauf ab, Menschen zu eliminieren, die sie als „lebensunwert“ betrachteten. Autisten und andere neurodivergente Menschen wurden systematisch ermordet. Diese Vergangenheit erfüllt mich mit tiefster Sorge, wenn politische Kräfte wie die AfD heute Ängste schüren und Rhetorik verwenden, die Erinnerungen an jene schrecklichen Zeiten wecken.

Ich bin froh, dass die AfD nicht im Stadtrat vertreten ist und auch nicht bei dieser Fahrt dabei war. Ihre gefährliche Rhetorik erinnert zu stark an die Zeiten der NSDAP und hätte mir möglicherweise die Teilnahme an dieser Fahrt unmöglich gemacht. Die AfD versucht, Spaltung und Ausgrenzung in der Gesellschaft zu fördern, was tief in rechtsextremen Ideologien verwurzelt ist.

Für Neurodivergente in einer neurodiversen Gemeinschaft

Als autistisches Mitglied des Stadtrats setze ich mich leidenschaftlich für Inklusion und Verständnis ein, insbesondere für neurodivergente Menschen in unserer neurodiversen Gemeinschaft. Mein Autismus erlaubt mir, tiefgründige Verbindungen zu den Menschen um mich herum aufzubauen. Diese Verbindungen sind geprägt von einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse anderer. Eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch respektiert wird, ist meine Vision.

Gemeinschaft stärken

In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft oft von Spaltung und Wettbewerb geprägt ist, möchte ich ein Beispiel dafür sein, dass es auch anders geht. Mein Engagement im Stadtrat als neurodivergente Person spiegelt wider, wie wichtig es ist, Raum für unterschiedliche Perspektiven zu schaffen. Gemeinsam können wir eine inklusive Welt aufbauen, in der niemand zurückgelassen wird.

Dieser Blogbeitrag ist eine Einladung, sich parteiübergreifend für seine Mitmenschen einzusetzen und die kleinen, oft unsichtbaren Beiträge zu würdigen, die jeden Tag um uns herum geleistet werden. Lassen Sie uns eine laute Botschaft der Liebe und Unterstützung senden und uns gemeinsam für eine Gesellschaft einsetzen, in der jeder Mensch geschätzt wird, nicht trotz seiner Eigenheiten, sondern gerade wegen ihnen.

Schlussworte: Vielen Dank an die SPD, CDU, BSW, Die Partei und Rosemarie Schlosser für eure Unterstützung und Akzeptanz. Euer Einsatz und eure Fürsorge haben mir Sicherheit und Zuversicht gegeben, dass wir gemeinsam wirklich etwas bewegen können.

Veröffentlicht unter Grünzeug, Inklusion, Vielfalt |

Ein anderer Blick auf den Tag der Arbeit: Neurodivergenz, Gemeinschaft und der Wert von Inklusion

Geschrieben am 1. Mai 2024 Von Daniel Toschke

Am 1. Mai feiern wir den Tag der Arbeit, einen Tag, der traditionell den Wert der Arbeit und die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Vordergrund rückt. Doch dieser Tag bietet auch eine Gelegenheit, über andere wichtige Aspekte der Arbeitswelt nachzudenken – wie Inklusion und die Vielfalt der Arbeitnehmer. Als jemand, der mit Autismus und ADHS lebt, sehe ich den Tag der Arbeit aus einer etwas anderen Perspektive.

Meine Erfahrungen: Leben mit Autismus und ADHS bedeutet für mich und viele andere, dass wir oft vor besonderen Herausforderungen im Arbeitsleben stehen. Unsere neurologischen Besonderheiten können sowohl Hindernisse als auch Quellen einzigartiger Fähigkeiten sein. In vielen Fällen werden unsere Talente übersehen, weil die Arbeitsplätze nicht auf Vielfalt in der neurologischen Entwicklung ausgelegt sind.

Die Bedeutung von Inklusion: Eine inklusive Arbeitswelt, die neurodiverse Menschen unterstützt und fördert, ist nicht nur ein Zeichen von Gerechtigkeit, sondern auch ein kluger wirtschaftlicher Schritt. Studien zeigen, dass neurodiverse Teams oft kreativer und effizienter in Problemstellungen sind. Der Tag der Arbeit sollte also auch ein Anlass sein, über Wege nachzudenken, wie wir die Arbeitswelt inklusiver gestalten können.

Unser Treffen in Datteln: In Datteln möchte ich eine Plattform schaffen, auf der Betroffene und Eltern von betroffenen Kindern sich austauschen und unterstützen können. Ein regelmäßiger Treffpunkt könnte dazu dienen, Erfahrungen zu teilen, Ressourcen zu bündeln und gemeinsam Strategien für eine inklusivere Gesellschaft zu entwickeln.

Schlussfolgerung: Der Tag der Arbeit ist mehr als nur ein Feiertag – er ist eine Erinnerung daran, dass jede Arbeit und jeder Arbeiter zählt. In einer Welt, die zunehmend die Bedeutung von Diversität erkennt, sollten wir diesen Tag nutzen, um über die Inklusion von Menschen mit neurologischen Besonderheiten nachzudenken. Lasst uns zusammenarbeiten, um Datteln zu einem Vorbild für Inklusion und neurodiverse Akzeptanz zu machen.

Veröffentlicht unter Bürgergespräch, Grünzeug, Inklusion, Vielfalt |

Zwei Wochen am Limit: Mein Kampf mit Überreizung und die Suche nach Ruhe

Geschrieben am 13. April 2024 Von Daniel Toschke

Die letzten zwei Wochen waren geprägt von intensiven Herausforderungen und emotionalen Hochs und Tiefs. Als Autist mit ADHS stehe ich oft vor der Herausforderung, mit einer Vielzahl von sensorischen Eindrücken zurechtzukommen, die meinen Alltag komplizierter machen können.

Erster Urlaubstag: Mein Urlaub begann mit einem Besuch beim Hausarzt, der unbeabsichtigt zu einer Quelle großer Belastung wurde. Seine Kommentare zu meinen Umgangsweisen mit Herausforderungen führten zu einem Overload, was zeigt, dass das Verständnis für Autismus und ADHS noch immer begrenzt ist.

Der darauffolgende Tag: Dieser Tag war extrem schwierig, vor allem aufgrund der durch den Hausarzt verursachten Reize. Trotz großen Kraftaufwandes gelang es mir nicht, wieder auf das Positive zu schwenken, und ich versuchte vehement, mich meinen Herausforderungen zu stellen, indem ich den Urlaub mit der Familie zu genießen suchte. Der Overload entwickelte sich zum Meltdown, der Tage andauerte.

Abschlussgespräch zur Diagnostik: Bei diesem wichtigen Termin wurden mir einige Aussichten auf Lösungen aufgezeigt, die ich zwar bereits im Blick hatte, die mir aber dort im Gegensatz zu den Erfahrungen mit meinem Hausarzt bestätigt wurden. Dies stärkte meine Hoffnung und meinen Ausblick, lernen zu können, mit meiner Einschränkung anders umzugehen.

Geburtstag meines Sohnes: Dieser Tag war ein besonderes Ereignis. Ich genoss die Zeit mit meiner Familie, auch wenn der Trubel und die vielen Eindrücke mich sehr forderten. Der nächste Tag bot eine dringend benötigte Pause, die mir half, mich zu stabilisieren und einen weiteren Meltdown zu verhindern.

Die folgende Woche: Die Arbeit begann wieder und startete normal, doch es gab keine ruhigen Tage. Die Belastung nahm zu, als ich an einem Ehrenamtsprojekt teilnahm, das mir sehr am Herzen liegt. Diese Tätigkeit war bereichernd, brachte jedoch ebenfalls viele Reize mit sich, die meine Energie stark beanspruchten. Selbst kleine Geräusche wurden im Laufe der Woche zu einer großen Herausforderung, und das allgemeine Familienleben war laut und intensiv.

Angesichts dieser Erfahrungen überlege ich, ob ein Wechsel zu einem neuen, autismusfreundlichen Hausarzt in Datteln sinnvoll wäre. Ein Arzt, der ein besseres Verständnis für Autismus hat, könnte besser auf meine Bedürfnisse eingehen. Ich freue mich über jegliche Tipps und Erfahrungsaustausche, die mir in dieser Suche weiterhelfen könnten.

Die letzten Wochen haben mich stark beansprucht, aber sie haben auch die Bedeutung von Ruhe und Selbstfürsorge in meinem Leben unterstrichen. Es ist wichtig, Grenzen zu setzen und Räume der Stille zu schaffen, in denen ich und auch andere, die ähnliche Herausforderungen erleben, auftanken können. In einer sich ergänzenden Gesellschaft hat jeder seine Stärken und Schwächen, und das anzuerkennen ist ein wichtiger Schritt nach vorne.

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Welt-Parkinson-Tag 2024: Ein Aufruf zur Bewusstseinsbildung und Unterstützung

Geschrieben am 11. April 2024 Von Daniel Toschke

Am 11. April 2024, dem Welt-Parkinson-Tag, vereinen sich Menschen auf der ganzen Welt, um auf die Parkinson-Krankheit aufmerksam zu machen – eine neurodegenerative Erkrankung, die Millionen betrifft, aber immer noch von vielen Missverständnissen umgeben ist. Dieser Tag dient nicht nur dazu, unser Wissen zu erweitern, sondern auch die Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen zu stärken.

Was ist Parkinson?

Parkinson ist eine fortschreitende Störung des Nervensystems, die Bewegung beeinträchtigt und mit der Zeit verschlimmert. Charakterisiert durch Zittern, Steifheit und Bewegungsverlangsamung, kann Parkinson auch zu kognitiven und behavioralen Veränderungen führen. Diese Symptome entwickeln sich schleichend, oft unbemerkt von den Betroffenen, bis sie einen Punkt erreichen, an dem sie das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.

Die Bedeutung von Bewusstsein

Obwohl Parkinson weit verbreitet ist, bleibt die Krankheit oft ein Tabuthema. Viele Patienten erleben ihre Diagnose isoliert und ohne ausreichende Informationen. Durch Aufklärung und öffentliche Diskussionen kann der Welt-Parkinson-Tag helfen, ein Licht auf die Herausforderungen und Bedürfnisse von Parkinson-Patienten zu werfen. Es geht darum, eine Gemeinschaft zu schaffen, die sich durch Verständnis und aktive Unterstützung auszeichnet.

Forschung und Fortschritte

Forschung ist der Schlüssel zu einem besseren Verständnis von Parkinson und der Entwicklung neuer Therapien. Trotz bedeutender Fortschritte in der Behandlung bleibt die Suche nach einer Heilung zentral. Die Förderung der Forschung bedeutet auch, Hoffnung für die Zukunft zu geben. Investitionen in wissenschaftliche Studien und die Unterstützung von Forschungsinitiativen sind entscheidend, um den Weg für Innovationen zu ebnen.

Wie können wir helfen?

Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Ob durch Spenden an Forschungsorganisationen, Teilnahme an Aufklärungskampagnen oder einfach durch Gespräche mit Freunden und Familie über Parkinson – jede Aktion zählt. Ehrenamtliche Arbeit in lokalen Gemeinschaften und die Teilnahme an Veranstaltungen zum Welt-Parkinson-Tag können ebenfalls eine große Wirkung haben.

Aufruf zum Handeln

An diesem Welt-Parkinson-Tag laden wir Sie ein, sich zu informieren, mitzureden und zu unterstützen. Besuchen Sie Veranstaltungen, lesen Sie über die neuesten Forschungserkenntnisse und teilen Sie Ihr Wissen. Denn nur gemeinsam können wir den Kampf gegen Parkinson wirklich voranbringen und den Betroffenen eine Stimme geben.

Zusammenfassung

Der Welt-Parkinson-Tag 2024 ist mehr als nur ein Datum im Kalender. Es ist eine Gelegenheit, aktiv zu werden, sich zu engagieren und einen Unterschied im Leben der Menschen zu machen, die mit dieser herausfordernden Krankheit leben. Lassen Sie uns diesen Tag nutzen, um nicht nur Bewusstsein zu schaffen, sondern auch Hoffnung zu verbreiten und zu zeigen, dass niemand allein ist auf dem Weg durch Parkinson.

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Welt Autismus Tag 2024: Ein persönlicher Meilenstein

Geschrieben am 2. April 2024 Von Daniel Toschke

Reflexionen nach meiner späten Autismus-Diagnose

Am heutigen Welt Autismus Tag, dem 2. April 2024, nehme ich mir einen Moment Zeit, um persönliche Gedanken und Reflexionen zu teilen. Dieser Tag steht für mich in einem besonderen Licht, denn es ist der erste seit meiner Autismus-Diagnose. Als Mitglied im Rat der Stadt Datteln und als jemand, der in vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Rollen tätig ist, hat diese Entdeckung über mich selbst mir neue Perspektiven eröffnet – sowohl auf die Herausforderungen als auch auf die Stärken, die mit Autismus einhergehen.

Ein neues Verständnis

Die späte Diagnose hat es mir ermöglicht, mein Leben und meine sozialen Interaktionen mit neuen Augen zu sehen. Sie brachte Licht in die Gründe für meine besondere Wahrnehmung von Situationen und meine einzigartigen Herausforderungen sowie Stärken. Dieses neue Selbstverständnis ist ein Schritt hin zu mehr Selbstakzeptanz und einem besseren Umgang mit meinen Eigenschaften.

Die Bedeutung des Welt Autismus Tages

Dieser Tag dient der Sensibilisierung für das Autismus-Spektrum und betont die Wichtigkeit von Akzeptanz und Inklusion von Menschen mit Autismus in jedem Lebensbereich. Für mich ist es auch ein Moment, die besonderen Talente und Fähigkeiten zu würdigen, die Menschen auf dem Spektrum in die Gesellschaft einbringen.

Ein Aufruf zu mehr Inklusion und Verständnis

Ich möchte diesen Tag nutzen, um auf die Bedeutung von Verständnis und Inklusion für Menschen mit Autismus und anderen neurodiversen Zuständen hinzuweisen. Es ist entscheidend, dass unsere Gesellschaft Strukturen entwickelt, die es jedem Einzelnen erlauben, sein volles Potenzial auszuschöpfen und sich anerkannt zu fühlen.

Meine Botschaft

Obwohl ich erst seit Kurzem von meiner Diagnose weiß, bin ich fest davon überzeugt, dass der Weg, der vor mir liegt, reich an Erkenntnissen und Wachstum sein wird. Ich ermutige jeden, den Welt Autismus Tag als Chance zu begreifen, sich zu informieren, Stereotype zu hinterfragen und nach Möglichkeiten zu suchen, wie wir gemeinsam an einer inklusiveren Gesellschaft arbeiten können.

Heute, am Welt Autismus Tag, stehe ich in Solidarität mit der autistischen Gemeinschaft. Ich träume von einer Welt, in der jeder, unabhängig von neurologischen Unterschieden, voll und ganz akzeptiert und wertgeschätzt wird.

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Welt Down-Syndrom Tag 2024: Ein Aufruf zur Wertschätzung der Vielfalt

Geschrieben am 21. März 2024 Von Daniel Toschke

Einblicke in die individuellen Stärken und Herausforderungen

Am 21. März 2024, dem Welt Down-Syndrom Tag, kommen wir zusammen, um das Bewusstsein zu schärfen und die Vielfalt und Einzigartigkeit von Menschen mit Down-Syndrom zu feiern. Als Mitglied im Rat der Stadt Datteln ist es mir ein Anliegen, auf die individuellen Fähigkeiten, Herausforderungen und Potenziale von Menschen mit Down-Syndrom aufmerksam zu machen. Jeder Mensch ist einzigartig, und diese Individualität verdient es, gefeiert und unterstützt zu werden.

Herausforderungen und Unterstützungsbedarf

Menschen mit Down-Syndrom stehen vor verschiedenen gesundheitlichen, entwicklungsbedingten und sozialen Herausforderungen. Dazu gehören ein erhöhtes Risiko für bestimmte medizinische Bedingungen, Entwicklungsverzögerungen in der Sprache und Motorik sowie Lernschwierigkeiten. Diese Herausforderungen erfordern gezielte Unterstützung und Interventionen, um die Lebensqualität zu verbessern und eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Die Stärken feiern

Gleichzeitig besitzen viele Menschen mit Down-Syndrom beeindruckende soziale Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, tiefe emotionale Verbindungen zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Ihre Fähigkeit zur non-verbalen Kommunikation, ihr musikalisches und künstlerisches Talent sowie ihre Ausdauer und Entschlossenheit sind Quellen der Inspiration und Freude.

Der Weg zur Inklusion

Der Schlüssel zu einer inklusiven Gesellschaft liegt darin, jeden Menschen als Individuum zu sehen und zu unterstützen. Indem wir die einzigartigen Stärken fördern und angemessene Unterstützung bereitstellen, können wir Menschen mit Down-Syndrom helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Es geht darum, Barrieren abzubauen und für jeden Menschen die Möglichkeit zu schaffen, sich voll und ganz einzubringen.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

An diesem Welt Down-Syndrom Tag lade ich jeden ein, sich für die Rechte und die Inklusion von Menschen mit Down-Syndrom einzusetzen. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, Vorurteile abzubauen und eine Kultur der Akzeptanz und des Verständnisses zu fördern. Zusammen können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Vielfalt als Bereicherung angesehen und geschätzt wird.

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